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Kürbis - Anbau

(siehe auch:Tipps für Riesenkürbisse)

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Kürbisfeld im Juli

 

1. Standort und Platzbedarf

Rankende Pflanzen brauchen mindestens 4 qm Platz.

Nichtrankende (Zucchini, Rondini, Halloween, u.a.) begnügen sich mit 1qm.

Bei Platzmangel kann man den Kürbispflanzen auch ein Gerüst anbieten. Gerne rankende Cucurbitaceae sind Zierkürbisse und Kalebassen.

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Kletternde Kalebassen

 

Um einen guten Ertrag zu garantieren, sollte man mindestens 2 Pflanzen der selben Sorte anbauen.

Kürbisse lieben humusreichen Boden und, wie ihre Herkunft aus warmen Ländern schon andeutet, einen sonnigen, windgeschützten Standort.

Im Schatten kümmern sie und setzen nicht oder kaum an.

Ein Komposthaufen als Pflanzstelle ist oftmals zu humusreich, so dass die Pflanze zu sehr „ins Kraut schießt“, zu spät Früchte ansetzt ,die dann möglicherweise nicht mehr zum Ausreifen kommen. Sinnvoll ist in diesem Fall, den Komposthaufen mit einer Lage Erde zu mischen bzw .die Pflanzen seitlich hinzusetzen.

 

2. Aussaat

Ab Anfang April in Töpfchen oder Mitte Mai direkt ins Freiland; Die Pflanzstelle sollte man mit Kompost oder Gesteinsmehl anreichern.

Bei Nachtfrost sollte die junge Pflanze mit Vlies geschützt werden;

Vorgezogene Pflänzchen (2 Keimblätter, 1Blatt) nach den Eisheiligen ins Freie setzen; vor dem Auspflanzen Wurzelbereich angießen, damit auch alle Wurzeln unbeschadet das Umpflanzen überleben;

Umpflanzen, d.h. Standortwechsel und Temperaturwechsel, sorgt ohnehin für genug Stress!

Achtung: Kürbissetzlinge erfreuen sich höchster Beliebtheit bei Schnecken!

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Pflege und Schädlinge